Das Belarussische Staatliche Museum für Volksarchitektur und Alltagsleben (im Oserzo-Dorf)

Address: the village of Ozertso)
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Das Museum ist ein paar Kilometern von Minsk entfernt – zwischen den Dörfern Oserzo und Strotschiza, deshalb wird es oft auch „Das Museum in Oserzo“, „Das Museum „Strotschiza“, „Strotschizy“ genannt. Auf die Idee, ein „Freilichtmuseums“ zu gründen, ist ein belarussischer berühmter Maler Ferdinand Ruschiz zum ersten Mal 1908 gekommen. Trotzdem war seine Errichtung wegen der Geschehnisse des 1. und später des 2. Weltkrieges und der Notwendigkeit in dem Wiederaufbau des Landes auf viele Jahre verlegt. 1976 begann eine große Forschungsreise unter aktiver Mitwirkung von vielen Architekten, Historikern, Ethnographen. In verschiedenen Regionen von Belarus wurden Haushaltsräumlichkeiten, Denkmäler alter Holzbaukunst, Handarbeiten, Erzeugnisse und Riten gesucht, studiert und zum Ort, wohin das künftige Museum gehörte, gebracht. Zwischen1987-1994-er Jahren wurden die Ausstellungen, die die Architektur, die Kultur und das Alltagsleben der drei ethnografischen Regionen darstellen – Zentralbelarus, Pooserje (Seenplatte) und Podneprowje - eröffnet.

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Heute gibt es etwa 40 Objekte im Museum, darunter:

  • die Mariä-Schutz-Kirche aus dem XVIII. Jahrhundert;

  • eine Konfessionsschule;

  • eine Windmühle und ein Speicher;

  • ein Wirtshaus;

  • eine Schmiede;

  • ein Bad;

  • die Hütten der Kulaki (relativ wohlhabenden Bauern) und der armen Bauernfamilien;

  • im Museum werden die Ausstellungen „Verkehrsmittel in Belarus“, „Bienenzucht in Belarus“, „Belarussischer Flachs“, „Angelgeräte aus Sabrodskije“ (über die Fischerei in Belarus“).

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Es ist schon zur Tradition des Belarussischen Staatlichen Museums für Volksarchitektur und Alltagsleben geworden, nationale Feste und Bräuche, Festivals und Konzerte zu veranstalten: Koljady, Masleniza, „Hukanne Wjasny“ (den Frühling rufen), Kupalle, „Wosen’ski Fest“, Volksfestival „Kamjaniza“, das Projekt „Die Meisterwerke der Weltklassiker im Freilichtmuseum“, Museumstag. Die Museumsbesucher können an allen festlichen Veranstaltungen und Volksspielereien teilnehmen, im Wirtshaus richtige Kartoffelpuffer, Wereschtschaka, Sbiten’, andere Spezialitäten und Getränke der belarussischen Küche zu probieren.

Die Lage:

Minsker Gebiet, zwischen den Dörfern Oserzo und Strotschiza, am Ufer des Flusses Ptitsch.

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