Nationales Kunstmuseum der Republik Belarus

Address: Minsk, Lenina street, 20
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In der Exposition, in den Filialen und im Magazin gibt es mehr als dreißigtausend Werke, die zwei Hauptsammlungen des Museums bilden: die Sammlung der Nationalkunst und die Sammlung der Kunstdenkmäler der anderen Länder und Völker. Die offizielle Museumsgeschichte beginnt am 24. Januar 1939. Außer Malerei-, Skulptur und Grafikabteilungen wurde im Museum die Arbeilung der Kunstindustrie eröffnet.

 

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Die Grundbasis für die malerische Sammlung der Gemäldegalerie sind die Werke aus den Abteilungen der bildenden Kunst der historischen Museen von Minsk, Witebsk, Mogilew und Gomel geworden. Ein paar Werke haben aus ihren Magazinen die Tretjakow-Galerie und das Russische Museum, das Staatliche Museum für Bildende Künste A. S. Puschkin und die Staatliche Eremitage geschenkt.

 

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Am Anfang 1941 betrug der Museumsbestand schon 2711 Werke, 400 davon wurden ausgestellt. Doch so eine reiche Sammlung der Gemäldegalerie in Minsk konnte nicht lange existieren. An den ersten Kriegstagen nahm das Schicksal der ganzen Sammlung einen tragischen Gang. Die Sammlung wurde vorbereitet, evakuiert zu werden, es gelang jedoch sie nicht herauszubringen. Es ist bekannt, dass am Abend der umfangreichen Kriegshandlungen in Europa stellte die nationalsozialistische Regierung eine Beschlagnahmeprogramme für kulturelle und künstliche Werte in den eroberten Ländern zusammen. Nach diesem Programm wurden zahlreiche Gemeinschaften und Organisationen gegründet, auf deren Auftrag hochqualifizierte Fachleute und Forscher für die Erstellung der Listen der  einzuziehenden Wertsammlungen und -objekte in verschiedene Länder als Touristen kommen. Die Geschehnisse, die 1941 in Minsk in der Gemäldegalerie passierten,  zeugen davon, dass sich die Deutschen für diese Sammlung interessierten und dass sie als groß genug und wertvoll galt.

 

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Die Sammlung der Gemäldegalerie hörte auf zu existieren und ihren Verlust kann man unwiederbringlich nennen. Das Schicksal der Sammlung der Vorkriegszeit ist bis heute unbekannt. Nach dem Krieg sollte man alles aufs Neue anfangen. Dank Eifer und Begeisterung nicht zahlreicher erster Mitarbeiter, die selbstlos oft bis tief in der Nacht arbeiteten, erstand das Museum geradezu wie Phönix aus der Asche. Ungeachtet der Wunden des Kriegs stellte die Regierung der Republik kein geringes Geldmittel für den Kauf der Werke für die Galerie bereit. 

 

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In der Stadt, die in Trümmern lag, hat E.W. Aladowa es geschafft, die Erlaubnis auf den Bau eines extra Gebäudes für die Galerie zu bekommen. Die Planung des neuen Gebäudes wurde einem jungen Architekten und Frontsoldaten Michail Iwanowitsch Baklanow (1914–1990) anvertraut. Baklanow schaffte das Projekt in der Tradition des russischen Empires. Das zukünftige Museum sollte nach dem Baugedanke des Architekten eine festliche Ansicht haben. Er war gezwungen, die Idee eines „Schloss- Kunsttempels“ aufzugeben, und er entschloss, ein striktes und imposantes Gebäude mit massiven Fassaden zu errichten, das mit Bauplastik und Sinnbildern „Die Malerei“ (Autor: P. Belousow) und „Die Skulpturen“ (Autor: S. Adaschkewitsch) verziert wurde. Der Giebel wird durch die Sulptur von A. Bembel „Der Ruhm“ bekrönt. Nach der strengen repräsentativen Fassade öffnet sich eine festliche Säulenhalle der Hauptvorhalle.

 

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Die Sammlungen des Museums, die reich an die neuste  Fachliteratur sind, werden ständig vervollständigt. Das Museum ist nicht nur Gemälde, das sind auch Menschen. Dank ihren Bemühungen werden neue Kulturobjekte geschaffen, werden die Ausstellungen veranstaltet, werden Bücher und Kataloge herausgegeben, werden die Meisterwerke aufbewahrt, restauriert und propagiert. Wie jedes Lebewesen, wird das Museum immer größer, vervollständigt seine Sammlungen. Der Bestand beträgt jetzt dreißigtausend Werke. Das XXI. Jahrhundert begann das Museum mit einer Vision für die künftige Entwicklung und für die Umgestaltung zu einem großen Ausstellungsgelände mit den großen Forschungs- und Restaurationsmöglichkeiten in der Republik.

 

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