Dziady Gedächtnistag

Es ist ein Mittagsessenritual, das zum Gedenken der toten Verwandten bestimmt ist. Üblicherweise wird „Dziady“ ein Tag, an dem das Ritual ausgeführt wird, genannt, und derselbe Name wird fürs Gedenken der Toten verwendet. „Dziady“ findet an bestimmten Tagen drei- oder viermal pro Jahr statt (das kommt auf die Region an). Der Hauptfeiertag „Dziady“ ist an dem ersten Samstag im Oktober, an dem Tag des Heiligen Dimitrij. „Dziady“ wird auch am Anfang des Frühjahrs an „Raduniza“, „Masleniza“ und „Sjomucha“ gefeiert.

Dziady Gedächtnistag

Dziady Gedächtnistag

Еs wird besonderes Essen an „Dziady“ zubereitet: „Kuzzja“ (Perlgraupenbrei mit Beeren), „Bliny“ (Plinsen), gebratene Eier, Fleisch. Ein Teil von Lebensmitteln und Getränken sind traditionell an einem speziellen Ort für die Toten. Das Friedhof ist ein Versammlungsort für die ganze Familie an diesem Tag, um sich um die Gräben ihrer Angehörigen zu kümmern. Im Gegensatz zu Haloween ist es ein heller Feiertag des Gedenkens der Toten.

Dziady Gedächtnistag

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"Sula-Führen": Ein Geschenk aus dem Altertum

Wissen Sie, was "Sula-Führen" ist? Dieser belarussischer Brauch ist im Dorf Markowitschi des Gomelsker Gebiet entstanden. Sula ist ein Speer, ein Werfer. Vielleicht war die Pfeile oder Sula, die in eine Männermenge geworfen wurde, ein Los: Wer davon getroffen wurde, der wurde dem heidnischen Gott der Fruchtbarkeit geopfert.

Raduniza: mit Sorge für Vorfahren

Raduniza, Djady im Frühling ist ein uraltes heidnisches Flühlingsfest der Ostslawen. Dieser Tag und die ganze Woche davor werden Roditelskije (Elterlich) genannt. Dieses Fest wird nein Tage später nach der orthodoxischen Ostern gefeiert.

Kaljady

Das ist eine heidnische Spur vom belarussischen Weihnachten. Auf dem belarussischen Lande werden religiöse Weihnachtsfeiertage und das Dreikönigsfest verschmelzen im heidnischen Ritual „Kaljady“ zusammen.

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